Kleiderschrank-„Software“: Inspirationen und Anleitungen gesucht?

Im letzten Posting wollte ich den Stein ins Rollen bringen: Was beeinflusst unseren Stil?

Heute wollte ich noch ein paar einzelne Ideen drüberstreuen, die im letzten Posting keinen Platz mehr gehabt haben. (Ich hoffe, Englisch ist kein großes Problem für dich – die guten Infos zum Thema Kleiderschrank und Stilfindung gibts leider nur auf Englisch.)

Individueller Zugang

 

Moodboards 

Moodboards kennst du bestimmt schon, das sind Sammlungen von Bildern und Gegenständen, die dich inspirieren. Das kann von konkreten Outfits über Schriftarten zu Naturstimmungen alles mögliche sein – alles, was dir eben gefällt. Ich verwende für meine Moodboards gerne pinterest, aber du kannst auch einfach eine analoge Pinnwand verwenden.
In einem ersten Schritt sammle ruhig fast wahllos, was dir gefällt. Schlafe dann am Besten eine Nacht drüber und such dir schließlich aus dieser Sammlung alles raus, was dich für Kleidung inspiriert. Hier findest du Ideen, wie du jetzt diesen Haufen an visueller Inspiration in einen Kleidungsstil umwandelst (und hier konkrete Beispiele dazu). Stöbere ruhig auch noch weiter in dem verlinkten Blog!

 

Notizbuch

Wenn du gerne deine Ideen auch schriftlich formen möchtest, kann ich dir einen Klicktipp empfehlen – sogar mit Arbeitsblättern, wenn du magst! Vielleicht formulierst du dir auch deinen eigenen Fragebogen? Als Anfangspunkt für deine Fragen kann ja vielleicht das Posting von letzter Woche dienen.

 

Zugang mit System

 

Dressing Your Truth DYT

Wer viel zum Thema Kleiderschrank und Stilfindung herumsurft, wird früher oder später über Dressing Your Truth (DYT) stolpern. Im Wesentlichen geht es hier darum, den Kleidungsstil an die Persönlichkeit anzupassen, um sich als Resultat wohl und ganz sich selbst zu fühlen. Zu diesem Zweck gibt es 4 grob gehaltene Persönlichkeitstypen („energy types“) und Ideen, wie man den Vibe dieser Persönlichkeiten in Kleidung übersetzen kann. Es ist zwar sehr schubladig, aber wer sagt, dass man die Info aus dem Programm so anwenden muss, wie sie einem nach Schema F hingeschmissen wird 😉
Ich kann zur Inspiration den Gratiskurs („free 8 part video course“ – gibts nach Anmelden wöchentlich per Email, danach kann man weitere Emails ja abmelden) und evtl. auch den Youtubekanal durchaus empfehlen – das eigentliche kostenpflichtige Programm ist aber ganz bestimmt nicht nötig (da will ich auch schon gar nicht Werbung dafür machen). Du kommst sicher auch ohne 100-200 Eier zu verbraten drauf, ob und wie du die Infos für dich nutzen kannst.
Ich finde DYT durchaus brauchbar, wenn es darum geht, die Persönlichkeit (Charakter, Mimik, Gestik) in Kleidung auszudrücken. DYT verknüpft das allerdings auch mit dem Äußeren (wie Knochenbau etc.), was ich persönlich ein bisschen problematisch finde (erinnert mich an „Verbrecher haben angewachsene Ohrläppchen und Monobrauen“).

Abgesehen davon gibt es für die Frage „Was passt zu den Linien und Formen und Farben meines Körpers?“ viel bessere Systeme, auf die ich ab nächster Woche ausgiebig eingehen werde 😉

Wie übersetzt du deine „Software“ in Kleidung? Hast du ein Moodboard? Kennst du noch andere Ideen und Systeme?

1. Die „Software“: Geschmack, Persönlichkeit und Lebensstil

Letzte Woche habe ich ja ein bisschen darüber nachgedacht, wie man mit System und Vorauswahl die Kleiderschrankplanung und Stilfindung vereinfachen kann.

Eine Möglichkeit ist es, sich von seinem Inneren leiten zu lassen. Was gefällt mir, welche Anforderungen stelle ich an meine Kleidung und welche Werthaltungen und Vorstellungen habe ich? Was mag ich an mir und meinem Körper? Auch mein Lebensstil beeinflusst, was ich anziehe. Das ist sozusagen die „Software“. (Im Gegensatz zur „Hardware“, die physischen Voraussetzungen.)

Das wichtigste ist natürlich unser Geschmack. Was gefällt dir? Was davon auch an dir selber? Wo lässt du dich inspirieren – in der Natur, in Modeblogs, auf der Straße, von Architektur, Musik oder Kunst? Wie richtest du dir deinen Wohnraum ein? Wie gestaltest du Desktophintergrund, Partyeinladungen und Fotos?

Wie ist deine Persönlichkeit, was ist dir im Leben wichtig? Was ist dein Charakter, deine Lebensphilosophie, deine Werthaltung? Was sind deine Hobbies und was magst du im Leben? Wie beeinflusst das, was du anziehst und wie du kaufst? Was davon möchtest du auch in deiner Kleidung ausdrücken?

Wir sind weder sozial noch zeitlich isolierte Wesen. Unser Umfeld, unsere persönliche Geschichte beeinflusst, wie wir uns kleiden. Es kann daher interessant sein, mal das Fotoalbum zu zücken und sich in Erinnerung zu rufen, wie sich der persönliche Stil bisher entwickelt hat. Gibt es eine Tendenz? Was ist gleich geblieben, was hat sich verändert? Auch unser soziales Umfeld beeinflusst uns. Bei mir ist das zum Beispiel meine Mutter, die mir das Selbermachen und auch den Quality-over-Quantity-Gedanken schmackhaft gemacht hat. Es ist auch der rege Austausch mit Freunden und Freundinnen (wie ziehen sich deine an und was gefällt dir davon?). Auch die Kultur und Zeit, in der man lebt oder aufgewachsen ist, bestimmt unseren Kleiderschrank.

Auch wie wir unseren Körper sehen und was wir an ihm mögen, bestimmt unseren Stil. Was magst du an deinem Körper und was weniger? Hängt das auch von deiner Tagesverfassung ab? Wie beeinflusst dein Körperbild, was du anziehst? Welche Körperstellen betonst du gerne, welche lässt du dezent hinter schlichteren Sachen verschwinden? Versteckst du dich hinter Kleidung oder einem Stil oder zeigst du, was du hast und wer du bist?

Wie denkst du über Mode und Kleidung? Welchen Stellenwert hat sie in deinem Leben? Ich zum Beispiel mag Mode nicht, wenn man dabei an Modeblogs und Laufstegsachen denkt. Trotzdem bin ich gerne gut gekleidet und möchte Sachen anziehen, die mir gefallen, in denen ich mich wohl fühle und die zu mir passen. Zu viele Gedanken möchte ich mir aber auf Dauer nicht machen, daher natürlich auch diese Überlegungen jetzt in voller Breite, damit ich das Thema bald großteils zu den Akten legen kann.

Wie sieht dein Lebensstil aus, dein Alltag und Tagesablauf? Passt dein Kleiderschrank dazu oder hast du zig Abendkleider, obwohl du fast nie Gelegenheit dazu hast, sie anzuziehen – dafür aber nur eine Sporthose, wegen der du oft mit halbvoller Maschine waschen musst? Passen deine Sachen zu deinen Alltagsaktivitäten? Meine Röcke und Kleider für den Alltag zum Beispiel müssen alle fahhradverträglich sein.

Welche weiteren Anforderungen stellen wir an unsere Kleidung? Welche Anforderungen werden von außen (zB durch Klima oder Job) an sie gestellt? Für mich muss Kleidung unter anderem bequem, möglichst langlebig und vom Stil her möglichst für viele Anlässe (durch up- und downdressing) passend sein.

All diese Fragen sind natürlich sehr individuell zu beantworten und es gibt daher auch nicht wirklich Schema F, nach dem man vorgehen kann.
Es gibt aber durchaus Hilfestellungen und Inspirationen, die ich dir nächste Woche zeigen möchte!

Einblicke in meine Überlegungen

Inspirieren lasse ich  mich am Liebsten von Leuten auf der Straße (oder in Kaffehäusern, da kann man sie ja in aller Ruhe beobachten), aber auch von Pinterest. Meine Stilgeschichte ist von Subkulturen geprägt und auch von Hobbies wie DIY. Wichtig ist mir zum Beispiel Nachhaltigkeit, mag aber die meisten Öko-Sachen vom Stil her nicht (oder sie funktionieren an meinem Körper nicht), daher kaufe ich lieber bewusst (Qualität vor Quantität), gerne auf Flohmärkten und in Second Hand Shops und ich nähe auch immer wieder mal was selber. Charakter und Persönlichkeit drückt sich glaube ich in meinem Stil nicht so aus, jedenfalls nicht bewusst. Ich bin gerne nach meinem Geschmack gut angezogen, aber die Welt ist zu groß und bunt und interessant, als dass ich die meiste Energie auf Kleidung verwenden mag.
 

Und wie ist das bei dir? Wie sieht dein Stil aus und was hat Einfluss darauf? Was gefällt dir und was ist dir wichtig?

materialfehlers Operation Kleiderschrank

Mein Kleiderschrank ist seit einiger Zeit ein größeres Thema für mich. Nachdem ich radikal ausgemistet habe, möchte ich nun bedacht eine Garderobe aufbauen, an der ich viele Jahre Freude haben werde.

Ich habe in meinen zweieinhalb Jahrzehnten schon ein paar Sachen durch. In der Kindheit war mir Kleidung wurscht, in der Pubertät hab ich viel ausprobiert. Dann so ab 20-22 war schleichend die Leere da: was mag ich, wer bin ich, was ist meine Rolle in der Welt, was möchte und was muss ich darstellen? Mein Kleidungsstil war ab dieser Zeit irgendwie undurchdacht und unsicher. Viele Fehlkäufe, ein hoher Kleiderschrankmetabolismus

Ich glaube, damit bin ich nicht alleine. Es gibt einfach immer Zeiten im Leben, wo das Äußere plötzlich nicht mehr zum Inneren passt, sich der Lebensstil geändert hat oder sonst was passiert ist. Ob man eine Familie gegründet, eine schwere Krise überwunden oder einfach nur die Pubertät erledigt hat, ohne Adaption fühlt man sich dann irgendwie… komisch. (Und natürlich entwickelt man sich auch ohne Brüche schleichend weiter.)

Und dann stieß ich irgendwann auf hilfreiche Informationen im Netz und langsam formierte sich sowas wie ein System. Jetzt langsam wirds und weil mir diese Infos so helfen, fand ichs eine gute Idee, sie hier im Blog zu teilen.

Warum sich überhaupt Gedanken machen – und welche?

Dass der Inhalt unseres Kleiderschranks bittere Folgen hat, wissen wir nicht erst seit der eingestürzten Fabrik in Bangladesh. Ein bewussterer Umgang hat nicht nur damit zu tun, möglichst faire und nachhaltige Produkte zu  kaufen, sondern auch, bewusst und durchdacht zu handeln. Wer bewusst kauft, spart letztlich auch Geld, wodurch ein hochwertigerer, langlebigerer und nachhaltigerer Kleiderschrankinhalt möglich wird. Nicht jeder kann sich eine 100% ökologische und faire Garderobe leisten, aber einen bewussten Umgang sehr wohl. Auch wer sich für Minimalismus begeistern kann, kommt um eine Kleiderschrankplanung nicht herum.

Dann ist da natürlich auch noch das persönliche Thema der Identiät. Kleidung ist wichtiger Bestandteil der eigenen Identität, egal ob sie einem wurscht ist oder auf welche Aspekte man Wert legt. Es geht hier im Westen schließlich niemand die ganze Zeit nackig herum.
Die meisten Menschen drücken sich über Kleidung aus, egal ob man auf „praktisch“ oder „schick“ Wert legt, man sieht es. Und wir nehmen auch andere Menschen unter anderem über ihre Hülle wahr.

Ich bin bestimmt nicht die einzige, die sich fragt:Was gefällt mir, was steht mir, was passt mir, wo finde ich das, wie bring ich das alles zusammen? Wie ist Kleidung beschaffen, in der ich mich wie ich selber fühle? Wie steht es um Nachhaltigkeit und Qualität? Wie kann ich Lebensphilosophien wie etwa Minimalismus sinnvoll einbringen? Was sind meine weiteren Kriterien? Wo sind mir manche Dinge wichtiger als andere?

Ich persönlich wünsche mir einen Kleiderschrank, der so konsistent und durchdacht ist, dass ich blind reingreifen kann und trotzdem nach meinen persönlichen Kriterien gut angezogen bin. Ich brauche auch einen guten Überblick (morgens mit verquollenen Augen herumwühlen ist uncool), deswegen ist ein moderater Minimalismus angebracht. Die meiste Mode, die man in Geschäften, auf Laufstegen, in Modeblogs und Pinterestboards finden kann, sagt mir nicht zu, deswegen muss ich andere Inspirationsquellen finden. Auch wenn ich bereit bin, mich kürzerfristig sehr intensiv mit diesem Thema zu beschäftigen, ist mein langfristiges Ziel, dass ich mir eben nicht mehr so viele Gedanken machen muss. Mode ist definitiv nicht mein zentrales Hobby 😉

System und Vorauswahl

Ob du jetzt wie ich bei quasi Null beginnst, oder deine bestehende Garderobe überarbeitest, ins Blaue hineinarbeiten macht vermutlich nicht jedem Spaß. Also ich brauch da jetzt jedenfalls ein System, und eine Vorauswahl, weil mich zu viel Auswahl immer so schnell überfordert. Ich bin damit bestimmt nicht alleine:

Eine Vorauswahl reduziert die Komplexität – man spart Nerven, Lebenszeit und Geld und man erspart Mensch und Umwelt ein bisschen Leid. 

Es gibt verschiedene Vorgangsweisen, die jedoch alle auf einen Punkt zusammenlaufen: Es wird durch ein System eine Vorauswahl getroffen, die die Möglichkeiten reduziert und damit das Leben vereinfacht. Diese Vorauswahl kann Geschmack, Lebensstil, Finanzen, Farbtyp, Werthaltung, Körpertyp, Körperproportionen und ähnliches sein. Auf was man Wert legt und was einem hilft, ist sehr individuell. Allem gemein ist jedoch, dass man sich eben vorher Gedanken macht und dann gezielt einkauft.

Vielleicht interessieren dich diese Gedanken, vielleicht helfe ich dir damit oder du hast gute Ideen für mich – dann schau einfach in den nächsten Wochen hier rein! 🙂

Ist der Kleiderschrank ein Thema für dich? Entwickelst du deinen Stil gerne weiter oder bist du da ganz beständig? Fühlst du dich auch manchmal verloren, gibt es gar einen besonderen Frustbereich? Oder ist dir Bekleidung komplett egal?

PS: Hier kommt noch quasi das Inhaltsverzeichnis!

 

Mein Lernparadeiser* – Oder: Die Integration der inneren Vierjährigen

Seit viel zu langer Zeit kaue ich an meiner Diplomarbeit und brauche daher alle möglichen Tricks und Manipulationen, die ich finden kann. Meine neueste Entdeckung, die für mich wirklich funktioniert, ist diese Pomodoro-Methode, von der man auch in vielen Uni-Abschluss-Verzweiflungsforen lesen kann.
Ich weiß nicht, wie die Methode wirklich geht, aber die vermutlich minimalisierte Version funktioniert bei mir prächtig:
Eine Arbeitszeit dauert 25 Minuten, unterbrochen von abwechselnd oder je nach Bedarf 5- oder 20minütigen Pausen.

Es gibt auch Browser-Erweiterungen und Apps, die das Timerstellen ein bisschen vereinfachen (und Pling machen) und andere Hilfestellungen geben (To-Do-Listen zB).

Mit dieser Methode beuge ich drei meiner typischen Probleme vor:

  • Problem A: Keine Pausen. Mich auf die Bibliothek setzen und wie eine Wahnsinnige 4 Stunden durcharbeiten (oft sogar nicht mal was trinken). Danach wie ein Zombie zu nix mehr fähig sein und Pizza bestellen.
  • Problem B: Durchhaltevermögen. So, ich mach jetzt mal eine Stunde was und dann ein bisschen Pause. Wenn der Arbeitsschritt grade blöd/zäh ist, geht mir schon nach kurzer Zeit die Luft aus. Oder ich halte die Stunde durch und verpenn die Pause danach stundenlang im Netz. Oder ich schau ständig auf die Uhr, bohre mental in der Nase und denk mir bäääääh wie laaaang denn noooooooch?
  • Problem C: Kurz was nachschauen. Ich muss das jetzt sofort im Netz nachschauen. Nur schnell! Nur kurz! (245 Stunden später…)

Zu 25 Minuten hat man sich leicht überredet (interessant: selbst wenn es viele 25 Minuten aneinandergehängt sind). Die Einheiten sind in der Praxis erstaunlich kurz (*Pling!* Was, schon?). Der große Countdown auf meinem Tablet feuert mich an (Noch 10! Noch 9! Noch 8!) und lässt mich dadurch effizient arbeiten. Ich verpenn auch keine Pause (*Pling!*). Die vielen Pausen schaffen es außerdem, dass ich auch nach 3-5 Stunden intensiver Kopfarbeit noch zu Freizeitsaktivitäten fähig bin. Die Pausen sind außerdem super dafür geeignet, mal schnell was nachzusehen (was ich in einer Arbeitsphase schnell notiert hab) und beim nächsten *Pling* gehts lustig weiter mit der Arbeit.

Was ich dir aber eigentlich zeigen wollte (die Pomodoro-Methode ist glaub ich recht bekannt), ist meine motivierende Visualisierung.

Upps, ich dachte, meine Brille sei verschmiert. Dabei ist das Bild tatsächlich unscharf 😀

Immer wenn eine Einheit vorbei ist, darf ich ein Herzerl anmalen! Letzte Woche waren es, es bot sich so an, Paradeiser und nächste Woche mach ich vielleicht… Sternderln? Wolken? Was filigraneres mit Fineliner?

Und wo integrierst du deinen inneren Vierjährigen zur Motivation? Was sind deine Produktivitäts-Hacks?

*Paradeiser, der. (Ost-)Österreichische Bezeichnung für Tomate. Kommt vom Wort Paradiesapfel. Nicht nur in Deutschland, auch in manchen ländlichen Gegenden Westösterreichs stößt man mit der Benützung dieses Begriffs auf viele Fragezeichen, die über Köpfen schweben.

Materialfehlers 2014

Passenderweise fällt der materialfehler-Mittwoch auf den ersten Tag des Jahres. Da ich jetzt langsam beim Denken im Jahresschema ankomme (im Gegensatz zum Denken in Schul- und Uni-Jahren), könnte ich mir ja wirklich mal ein paar Projekte fürs Jahr 2014 ausdenken. Projektdenken liegt mir jedenfalls eher als das der guten Vorsätze, die ich zugegeben meist albern oder zumindest sinnlos finde, weil ich da unwillkürlich an die drei-Tages-Diäten und dreiwöchigen Rauchpausen denken muss.

materialfehlers Projekte für 2014

  • Ersatzproduktfrei:  Weg mit dem Vleisch! Vegetarisch muss auch ohne gehen. (Außer meine Pflanzenmilch. Rühr die an und ich beiß dich!)
  • Mehr Bewegung: Wer jetzt mit Sportkursen rechnet, liegt falsch. Es geht um meine geliebte Alltagsbewegung, die ich in den letzten Monaten vernachlässigen musste. Wer zuhause arbeitet, hat keine Arbeitswege, die er mit dem Rad befahren kann. Weit entfernte Kaffeehäuser suchen, auch im Winter im Park OGO spielen gehen, … jetzt muss ich kreativ werden. Oh und Bauchmuskeln aufbauen gegen mein Hohlkreuz.
  • Weniger Bildschirm: Manche Menschen finden mich geekig, dabei bin ich eigentlich ziemlich technikkritisch. Dem Internet bringe ich eher Hassliebe entgegen. Ich bin immer noch auf der Suche nach dem Rechten Maß. Meine Methode wird sein, gute Ersatzhandlungen zu finden, die interessanter oder entspannender als Surfen und Zocken und Filmschauen sind.
  • Uni abschließen. Ohne Worte.
So. Vier Punkte reichen. Zu passenden Zeiten werde ich im Blog berichten, denn es gibt noch viele andere Themen, über die ich gerne schreiben möchte.
Was habt ihr vor? Wie haltet ihrs mit den Neujahrsvorsätzen?