Yeah und Minimalismustreffen und mein Biobestellinder

Uff. Das waren vielleicht Wochen!

Natürlich hab ich meine Diplomarbeit erst einen Tag vor der absoluten allerletzten Deadline abgegeben. Natürlich hab ich mir den heißesten Juli seit Beginn der Temperaturaufzeichnung zum Lernen auf die Diplomprüfung ausgesucht. In den kühlen Phasen hat dieses Herbstkind hier dann Semmelknödeln mit Rotkraut gegessen, ihre Erdbeerwollsocken sehnsüchtig gestreichelt und von Kohlsprossen (Rosenkohl) geträumt.
Aber auf jeden Fall: YEAH! Ich bin mit der Uni fertig!!!

Ich bin jetzt voll gscheit und weise, wie mein Klavier-Euli. Von meiner Mutter gemacht. Niedlich, oder? (Nur echt mit Klavierstaub.)

Mitten im Lernstress hab ich mir dann eingebildet, ich muss aufs Minimalismusbloggertreffen nach Frankfurt fahren. Und ui war das toll!
Die Zugfahrt von 7h wurde zum Lernen genutzt und mehr als 14h hätte ich sowieso an dem Wochenende nicht gelernt. Also völlig vertretbar. (Ich verschweige, dass ich auf der Rückfahrt nur Musik gehört hab und mit einer Dame im Alter meiner Mutter unfreiwillig Vegetarier/Veganer-Bullshit-Bingo gespielt hab. Und ich bin noch nicht mal mehr Vegetarierin oder Veganerin. Mein Highlight: Das sei eine Lüge, dass kleine männliche Küken in den Häcksler kommen, die Eier werden ja eh durchleuchtet. Ich kenne eine Dame im exakten Alter meiner Mutter, auf die Sekunde genau, also de facto meine Mutter, die ziemlich cool solchen Ernährweisen gegenübersteht. Obwohl ihre persönliche Meinung eher contra ist. Soll sich die Basherin mal eine Scheibe abschneiden.)

Der Weg zum Treffen war bei mir ein bisschen kurvig. Weil ich nach dem langen Studium finanziell etwas leergeblutet bin, und mal mit einer Freundin sehr viel Spaß in verschiedensten nordeuropäischen Jugendherbergen hatte, hab ich mir gedacht: Ich nehm wieder ein Hostel, das war früher immer so lustig. Ich komm hin, war der Häuserblock vom Hostel exakt von den 3 Fixerstraßen umgeben, wo es Heroinpicknick am Gehsteig in der lauschigen Sommerluft gibt, man will ja nicht im stickigen Konsumraum den Schuss genießen müssen. Abgefuckte Gegend halt und ich wollte nicht wissen, was da in der Nacht so abgeht. Nicht von den Heroinjunkies, die sind ja nicht grade aggro. Aber die anderen Gestalten dort waren jetzt niemand, dem ich nach 22 Uhr als 156cm große, ungelogen 10 Jahre jünger wirkende Frau über den Weg laufen möchte.
Ich kenn das von Wien ja nicht, bei uns lungern sogar die Junkies in hübschen Vierteln herum, beim Karlsplatz früher zum Beispiel, umgeben von Prachtbauten wie der Karlskirche, dem Musikverein, der Staatsoper.
Hostel inkl. meiner Zimmergenossinnen auch irgendwie eklig, ich natürlich wieder ausgecheckt. Der Witz ist ja, dass sich das Hostel als Familienhostel angepriesen hat haha! Flucht in das nette *** Hotel, wo sich viele andere vom Treffen auch einquartiert haben.
Ich also in der ärgsten Hitz bei 39 Grad, in der prallen Sonne und nur mit Tastenhandy bewaffnet, das scheiß Hotel gesucht, weil ich vergessen hab, mir die Wegbeschreibung am Tablet beim W-Lan im Hostel rauszusuchen. Weil ich ein Siliziumgehirn hab und ein extrem visueller Typ bin, hab ich mir immer nur die ersten zwei Sätze von den Wegbeschreibungen, die leider völlig ohne Bildmaterial auskamen, gemerkt. Somit hab ich mich dann mit halb Rödelheim (dem Stadtteil wo das Treffen stattfand) angefreundet. Alles sehr sehr nette Menschen. Aber, liebe Pensionisten von Rödelheim, bitte auf Powerpoint upgraden!
Minimalismus, einfaches Leben, Konsumkritik, Klimawandel hin oder her, mein Highlight war das auf 16 Grad runtergekühlte Zimmer.
Frisch geduscht und dann frisch wieder eingeschwitzt hab ichs zum ersten Beschnuppern in ein Lokal geschafft, das riesige Pommesportionen feilbietet. Näheres über die Kulinaria dieses Wochenendes ist bei Apfelmädchen & sadfsh nachzulesen. (Und hier noch die anderen Rückblicke)
Als Introvertierte hab ichs sehr angenehm gefunden, erst mal in einer kleineren Gruppe loszustarten, wobei ich auch hier nur mit denen ins Gespräch gekommen bin, die ich irgendwie vorher schon „gekannt“ hab. Am nächsten Tag am Frühstückstisch kamen dann noch drei neue freundliche Gesichter dazu, auch sehr angenehm kleine Runde, wobei ich auch hier wieder nicht mit allen ins Gespräch gekommen bin. Am Treffen selbst waren dann 50 Leute und das war schon etwas erschlagend. Das Schöne war aber, dass ich schon gewusst hab, dass ich als Intro eben niemals mit allen ins Gespräch kommen kann, ohne durchzudrehen und mir daher gar nicht erst den Druck gemacht hab. Noch vor 3 Jahren, ohne dieses Wissen, hätt ich mich nämlich zu sowas gezwungen. Ich hab hauptsächlich mit den Leuten geredet, die ich schon von Blogs oder vom Frühstückstisch gekannt hab. Und das ist vollkommen ok so. Mir ist überhaupt aufgefallen, wie viele Introvertierte dort waren. Naja, eigentlich ist es mir erst aufgefallen, wie es Frau Momo erwähnt hat. Denn sie hat Recht. Intros kommunizieren anders. Ruhiger, weniger in-your-face. Völlig ohne den nervigen sinnlosen Smalltalk, sondern gleich mitten rein in die spannenden Gespräche. Bleiben länger bei einem Thema (wobei mein Freund, auch Intro, ein Themenspringer sondergleichen ist, aber INTP halt. Der war übrigens nicht mit, den interessiert das Thema nicht so) und vor allem länger bei einer Person/Kleingruppe.
Aber nachdem Introversion und Schüchternheit ja zwei verschiedene Paar Schuhe sind, hats natürlich auch am Treffen wie in einem Ameisenhaufen gewurdlt. Die Location war ziemlich cool in so einer alten Schuhfabrik aus Backstein, die alternaitvkulturell genutzt wird. Da hat uns finn echt was schickes organisiert. Überhaupt war das Organisatorenteam eine tolle Truppe! 50 Leute sind ja kein Kaffeekränzchen.
Natürlich waren die Themen sehr interessant, aber ich muss gestehen, dass ich hauptsächlich fürs Leute kennenlernen dort war. Unglaublich nette und fröhliche Menschen und die Blogger irgendwie genauso wie ich sie mir von ihrer Schreibe her vorgestellt hab. Sehr viele waren dort, die „nur“ lesen oder auch erst in das Thema reinschnuppern wollen.
Nächstes Jahr definitiv wieder. Nur ohne meine Verspannungs-Hitze-Migräne bitte.
Kurz hab ich überlegt, ob ich vielleicht einen Wiener Stammtisch organisieren sollte, aber da hab ich jetzt grad irgendwie voll keine Zeit. Wär denn Bedarf? Ich glaub, mindestens eine Wiener Leserin hab ich ja (finding hope, ich schiel zu dir!).
War wer von euch am Treffen? (Die liebe Luni, meine Mitbloggerin, hat ja leider keine Zeit gehabt)

Warum ich keine Zeit hab?
Also erstens muss ich natürlich einen Job suchen, weil ich will jetzt endlich auch was TUN und nicht immer nur Wissen ansammeln (Geld wär auch mal fein). Dann muss ich meine Küche und mein Bad renovieren und weil ich sowas selbst immer so gern schau, gibts da definitiv vorher/nachher-Fotos. Und die Wohnung neu ausmalen. Auch da Vorher/Nachher, weil wieso auch nicht.
Ich hinke noch mit allem möglichen hinterher. Nach dem Uniabschluss bin ich ja erstmal gepflegt mit PC-Spielen abgesandelt. Und meine derzeitige Aufgabe, neben der Suche nach ultrakleinen Möbeln und Geräten für meine ultrakleine Küche und mein Mikrobad (Hey! Es gibt 100×70 Badewannen!! Da werden sie wieder lachen, die Besucher. Genau wie über meine 3kg Waschmaschine. Aber: winzige Frau, winziges Bad.), ist, wieder ins normale Leben zurückzufinden. Nachdem ich wochenlang nur Käsebrote mit Senf und Gurkerl, Müsli mit Heidelbeeren und Bananen und die Sachen von meinem Biobestellinder gegessen hab, lerne ich grade wieder Kochen. Drei Monate lang nicht putzen gilt es auch nachzuholen.
Und ich muss noch so viele Emails beantworten, da hink ich auch noch sehr nach. Es sind ja nicht welche, die man einfach mit Dreizeilern abfrühstücken kann. Ich bin ja eine Romanschreiberin.

Deswegen auch die laaange Blogpause hier, tschuldigung. Aber jetzt gehts wieder weiter. Außer den Renovierungsfotos hab ich Lust, ein paar Sachen aus meinem Studium zu erzählen. Am Treffen hab ich bemerkt, dass da doch recht großes Interesse besteht. Ich hab ja ein Öko-Studium gemacht und kann Zahlen und Fakten liefern.
Irgendwann in den nächsten Wochen mach ich den Blog hier auch hübscher, also gerne Verbesserungsideen in die Kommentare, wer möchte! Kein Blatt vor den Mund!

So, ich geh jetzt nachschauen ob mein Bikini eh noch nicht bröckelt beim Gummi. Am Samstag geh ich zum ersten Mal dieses Jahr ENDLICH Baden!
In diesem Sinne,

Plitschplatsch!
materialfehler

Minimalism TAG

Manche Dinge brauchen länger bei mir. Der Minimalism TAG geistert schon seit über einem Jahr durchs Netz, aber ich hab halt erst jetzt Lust bekommen, diese Fragen zu beantworten. Schändlicherweise weiß ich gar nicht, wer damit eigentlich angefangen hat. Die Idee hab ich jedenfalls von The Nife.

1. What drew you to minimalism?

Es gibt ja so die Geschichten von den geläuterten Hoardern und Messies. War bei mir nicht so, bei weitem nicht. Ich war aber auch nicht die geborene Minimalistin. Nachdem ich mit Studienbeginn aus Mutters Quality-over-Quantity-Fittichen draußen war, hab ich mir auch erst mal mein Zimmer vollgeramscht, will meinen, dekoriert.
Minimalismus als Lebensphilosophie habe ich irgendwann zwischen 2006 und 2009 aufgeschnappt. Interessant fand ich das Konzept vor allem in Kombination mit Kritik an Konsum- und Leistungsgesellschaft. Angezogen hat mich vor allem auch die Ästhetik heller reduzierter Räume. Von Umsetzung war aber erst die Rede, als ich 2009 durch eine längere Reise nicht nur philosophisch das Gewicht meines Besitzes bemerkt hab. Ich hab so minimalistisch gepackt gehabt wie noch nie und trotzdem war die Hälfte nutzloser Ballast. Ich glaub, sogar schon am ersten Tag der Ankunft zu Hause fing mein radikales Ausmisten an.
Meine erste Faszination war tatsächlich, wie bei den meisten Leuten, materiell: Weniger Zeug = weniger Putzen, mehr Platz, mehr Geld, mehr Zeit, mehr Qualität, weniger schleppen.

 2. How did you start the decluttering process?

Radikal. Mit wildem Enthusiasmus und durchaus einiger Aggression wurde alles rausgehauen, was ich nicht will und nicht brauch. Ich war wie besessen, hab auf Essen und Trinken vergessen. Die Entscheidung stand, das Klumpert muss weg. Mit Aktionen wie „jeden Tag ein Ding weniger“ wäre ich nie glücklich geworden. Hat ja keinen Effekt, kein Drama. (So zizerlweis* Entrümpeln würd ich auch niemandem empfehlen, weil die „Erleuchtung“ dann wegbleibt, den man hat, wenn man ein Wochenende lang kräftig ausmistet und das Ergebnis so richtig sieht. Zizerlweis ist unsichtbar und motiviert nicht.)
Der Wahnsinn ging schubweise über 2 Jahre und bei jedem Schub bin ich meinen kompletten Besitz durchgegangen. Das Ausmisten war bei mir ein Prozess, eine ständige Neuevaluation. Manche Dinge hatte der Kopf beschlossen, aber das Herz war erst in der nächsten Runde bereit. Andere Dinge mussten erst ob ihrer tatsächlichen Verwendung beobachtet werden.
Seit etwa 3 Jahren würde ich sagen, dass der Ausmistprozess vorbei ist. Klar gibt es immer wieder mal Dinge wie Fehlkäufe, die in den Freundeskreis wandern, aber das sind großteils Aufbrauchsachen (Kosmetik, Lebensmittel). Es hat sich ein stabiles Besitzlevel eingependelt.

Viel interessanter hätte ich an dieser Stelle die Frage gefunden: What happened after the decluttering process? Ich glaub, die meisten Leute haben eigentlich gar nicht so das Problem damit, mit dem Ausmisten anzufangen. Es ist eher so, dass während und nach dem großen Entrümpeln viele Entwicklungen losgetreten werden. Ich habe gelernt, Besitz und Beziehungen nicht als selbstverständlich anzusehen. Meine Wunschvorstellungen und mein Fantasy Self einem Realitycheck zu unterziehen.


 3. Have you ever counted all your things? If so, how many things do you own?

Besitz zählen finden viele doof, aber es kann schon sehr erleuchtend sein, das zum Beispiel in der Anfangsphase einmal zu machen. Ich bin kein Zahlenmensch, aber ich hab aus Interesse und Prokrastination tatsächlich schon zweimal das Volumen meines Besitzes dokumentiert. Ich wollte wissen, wie viele Umzugsschachteln ich eigentlich bräuchte und hab mir tatsächlich die Mühe gemacht, das direkt auszutesten. Es war interessant, aber bissl mühsam und die Zahl der Umzugskartons, vor allem je nach Besitzbereich war nicht immer mit meinem persönlichen Empfinden übereinstimmend.
Wie viel ich jetzt grade besitze? Hm, ich würde sagen, tetrislike eingeschlichtet würde alles in meinen Kleiderschrank (150x60x220) passen, plus Möbel, Fahrrad und Instrumente. Ja, und was sagt das jetzt aus? Sagt das jetzt was über die Herkunft, die Qualität, den ökologischen Fußabdruck aus, die Bedeutung die mein Besitz für mich hat? Wie viel lagere ich bewusst und unbewusst aus? Was zählt zu persönlichem Besitz?
Ohne Bezugssystem sind das leere Zahlen. Aber so ein Bezug ist hergestellt, wenn man zum Beispiel mit Fotos oder Inventarlisten einen motivierenden Vorher/Nachher-Vergleich anstellt. Dann liegt aber die Aussagekraft allein innerhalb dieses Bezugsystems. Man sieht, wie viel man ausgemistet hat. Wie viel mehr der Platz geworden ist. Nicht mehr und nicht weniger.


 4. What are your tips for dealing with the desire for more?

Der Wunsch nach Mehr bedeutet, dass es keinen tatsächlichen Mangel gibt, den es zu beenden gilt, sondern dass man darüber hinaus mehr haben will, oder? Aber noch keine Sucht.
Ich denke, bei dem Wunsch nach Mehr geht es um zwei Dinge. Einerseits ist Konsum oft der Versuch, Bedürfnisse materiell zu befriedigen, die immateriell befriedigt werden wollen. Andererseits ist Kaufen zwar nicht immer eine Sucht, aber eine Gewohnheit, die erstmal durchbrochen werden muss.
Vermutlich ist das Effektivste, zeitlich abgesteckter kalter Entzug. Eigentlich egal um welche suchtähnliche Gewohnheit es geht, sei es Internetberieselung oder Shoppen oder nach dem Essen Naschen, ich finde kalten Entzug die effektivste Methode, um sich des Ausmaßes der Gewohnheit bewusst zu werden und zwangsläufig (gute!) Ersatzhandlungen finden zu müssen. Nach dem Durchbrechen der Gewohnheit ist man auch besser fähig, sie in einem sinnvolleren Maß wieder einzuführen (oder in manchen Fällen es sogar überhaupt sein zu lassen). Die Dauer des Entzugs richtet sich v.a. nach der Häufigkeit der Gewohnheit. Wer jeden Tag viele Stunden vor Katzengifs hängt, dem reichen vermutlich schon 7 Tage, wer jede Woche Shoppen geht, sollte lieber 3 Monate einplanen. Weil sich alte Gewohnheiten gerne wieder einschleichen, kann es sinnvoll sein, die üblichen Verdächtigen immer wieder mal zu pausieren.
Klar kann man auch irgendwie schrittweise reduzieren, aber ich bin ein Fan von ein bisschen Drama, weil man Dinge nicht so klar wahrnimmt, wenn sie sich nur ein bissi verändern. Es ist aber ungefährliches Drama, weil es ein abgesteckter und nicht übermäßig langer Zeitrahmen ist (in 3 Monaten zerschleißt einem ja nicht gleich die gesamte Jeansabteilung seines Kleiderkastens). Dafür lieber öfter.
Ich hab keine shopping fast machen müssen. Was mir die Augen geöffnet hat, war der Aufwand in unserer Überflussgesellschaft, das angeschaffte Zeug wieder loszuwerden: Geld (wegen Wertverlust), Zeit, Nerven. Da überlegt man sich echt dreimal, ob man sich wieder was kauft. Außerdem versuche ich es lieber erstmal „ohne“ (zB: bei der neuen Sportart reicht sicher auch das erstmal oder überhaupt, was man eh daheim hat). Manchmal schreib ichs mir auch auf eine Liste und warte, ob ich etwas in zwei Wochen, zwei Monaten immer noch haben will. Ich war aber auch nie so wirklich kaufwütig. Nichtessbares einkaufen zu müssen nervt mich eher, all die Eindrücke, die Menschen, die Zwangsbeschallung, der Überfluss, in dem es dann trotzdem nicht gibt was man sucht… Ich kenn den Wunsch nach Mehr von mir selbst irgendwie nicht so. Ich kenn aber das Problem der suchtähnlichen Internetberieselung und weiß daher, von was ich oben beim kalten Entzug schreibe.
Gibt es den Wunsch nach Mehr auch im nichtmateriellen Bereich? Ich wüsste jetzt nicht, wo. Das ist doch eine ziemlich konsumistische, kapitalistische Geschichte oder? Oder fällt dir was ein? Etwas, das weder nur Beseitigung eines Mangels ist (Liebe, Bewegung, …), noch schon tatsächliche Sucht (Spielsucht, Sexsucht…).

 5. How do you deal with non-minimalists in your life?

Ich rede über das Thema eigentlich nur, wenn es aufkommt und dann auch nur sehr subjektiv. Zum Beispiel erzähle ich dann, dass mich zu viel Besitz einfach nervt, weil man das alles ja auch blöd putzen muss. Leuchtet den Leuten immer ein. Das Thema Minimalismus kommt in letzter Zeit (wenngleich auch nicht unter diesem Namen) in Gesprächen mit Freunden, Bekannten, Fremden immer häufiger vor. Ganz viele Menschen sind ziemlich gefrustet von Überfluss, Konsumzwang, Zeitnot.
Mein Umfeld ist generell sehr minimalismusfreundlich. Manche lassen sich inspirieren, manche akzeptieren einfach nur meinen kleinen Tick. Ich werde sogar immer wieder mal als Ausmisthilfe gebraucht, selbst wenn ich nur mit meinem Teehäferl auf der Couch sitz und zuschau.
Ausgesprochene Nichtminimalisten lass ich einfach mit dem Thema in Ruhe. Jedem das seine.

 6. Do you have any guilty pleasures where minimalism doesn’t apply?

Nein. Denn wenn mir etwas wichtig ist oder ich es einfach mag, dann ist es ja kein guilty pleasure. Alles was ich besitze, verwende und (oder) mag ich. Es kommt auch immer auf den Bereich an, beim Kleiderschrank zB ist extremer Minimalismus nicht sinnvoll für mich (Kleidung zerschleißt mir schneller als ich befriedigend nachkaufen kann). In anderen Bereichen hilft mir dagegen wiederum Extremminimalismus. Und es gibt durchaus noch den einen oder anderen Gegenstand, den mein Herz nicht gehen lassen will, und das darf auch so sein. Ausmisten um des Ausmistens Willen bringt ja keinem was. Minimalismus ist kein Selbstzweck sondern ein Hilfsmittel und soll das Leben erleichtern.

Jetzt bist du dran! Ich bin neugierig, wie du diese Fragen beantwortest. Gerne auch in deinem Blog, lass mir doch dann ein pingback da! Beantworte alle Fragen, oder pick dir was raus! Wie tickst du beim Minimalismus – fühlst du dich als Minimalist, oder schnupperst du in das Konzept nur rein?

* zizerlweis ist zizerlweis halt. Ja ich weiß auch nicht wie ihr Deutschen dazu sagts. Das österreichische Wörterbuch sagt: „nach und nach, in kleinen Stücken“, aber das trifft nicht ganz die Bedeutung. Diese kleinen Stücke sind bei zizerlweis wirklich miniminimini. Es hat auch so einen gewissen Nervcharakter und Ungeduld dabei. So wie wenn kleine Kinder in aller Ruhe zizerlweis Buchstabe für Buchstabe aus der Suppe klauben und du eigentlich echt dringend wohin musst. Dieser wichtige Teil der Wortbedeutung geht bei „Stück für Stück“ verloren und deswegen steht oben auch zizerlweis.

Netzgedanken

Diese Woche gabs auf Ö1 eine Sendereihe zur Frage, „Was macht das Netz mit uns?“ (den Link zum 7-Tage-Nachhören findest du rechts in der Twitter-Leiste) .

Erstens

Ich weiß, was es mit mir macht. Es zerstreut mich. Im wahrsten Sinne des Wortes. Meine Konzentration, Motivation, Energie zerstreut es. In tausend flatternde Teile. Da kurz was nachschauen, dort kurz was tippen. Automatisch 10 Tabs offen.
Ich weiß aber auch, was das Netz mit mir macht, wenn es nicht da ist. Der Tag ist konzentriert und motiviert und sehr befriedigend (selbst wenn er faul mit Buch auf der Couch verbracht wird).
Egal wie lang ich in einem Buch (oder Ebookreader) lese, ich fühl mich danach frisch und konzentriert. Egal wie lang ich im Netz verbringe, ich fühl mich danach irgendwie Matsch.

Und SCHWAPP! Gefangen im Netz. Quelle

Was ich nicht verstehe ist, warum das Netz das mit mir macht. Das konnte mir auch die Radioserie nicht wirklich erklären. Und gehts eigentlich allen so, oder nur mir und noch ein paar anderen?
Aber wenn ich mich so umschaue, dann kann eh gefühlt keine Sau mit dem Netz sinnvoll umgehen. Alle hängen sie permanent drin, zu einem nicht kleinen Teil für ihren persönlichen Geschmack zu viel. Klar gibt es auch ein Dorf von unbeugsamen Technik-Noobs wie meine 66jährige Mutter, die tatsächlich nur alle paar Tage mal ein Wörterbuch oder Wikipedia aufruft oder sich das neue Chorlied auf Youtube anhört. Die Frage ist: Was können wir anderen von denen lernen?

Zweitens

Mir ist es schon länger bewusst, dass ich mehr Zeit im Netz verbringe, als ich das möchte (oder es mir gut tut). Mindestens seit 2009, als ich durchaus mit Genugtuung aus Facebook, studiVZ und myspace ausgetreten bin, sowie meinen Account in einem intensiv genutzten Forum gelöscht habe. Sich von Social Media abzumelden ist ja ein sehr effektiver Schritt.
Irgendwann 2011 oder 2012 hab ich intensive Internetferien einlegen können. Dank Leechblock/Stayfocusd waren mir – MUAHAHAHA –  666 Stunden lang (ich weiß ich bin kindisch) nur mein Email-account, eine Wörterbuchseite und das Programm von Ö1 zugänglich. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase hab ich diese Internetferien fürchterlich genossen. Nach Ablauf wusste ich gar nicht so recht, wo ich jetzt eigentlich hinschauen soll.
Kalter Entzug funktioniert bei mir immer wunderbar, besonders hilfreich waren die regelmäßigen kurzen Internetferien in den letzten 9 Monaten. Jedes Sabbatical hat unnütze Netzgewohnheiten durchbrochen und mir meine Prioritäten noch stärker klargemacht.

In den letzten Wochen war meine Lösung ja die, dass mein Modem bei meinem Freund im Regal wohnt. Das ist dann aber auch nicht das Optimalste. Denn so wird die Zeit, die wir miteinander verbringen, zu einem zu großen Teil von mir alleine mit dem endlich-wieder-Internet verbraten. Ich schäme mich, aber so war es eben. Die andere Alternative war, auf die Uni zu gehen. Dort ist es mir aber peinlich, zu viel Zeit oder überhaupt auf zB pinterest zu verbringen. Und Bankgeschäfte etc. will ich über das unsichere Uninetzwerk auch nicht erledigen. Außerdem ist die Luft dort auf der Bib so schlecht, dass mein Kopf immer nur Watte ist und ich eh nix arbeiten oder langmächtig recherchieren könnte.

Manchmal bin ich grantig und würde am Liebsten das Netz überhaupt komplett ausmisten, Internetanschluss abmelden und basta. Aber: Kein Internet ist auch keine Lösung. Auch abgesehen von manchen äußeren Zwängen: Es gibt Dinge, die mich im Netz tatsächlich bereichern oder mir weiterhelfen. Es gibt eine Handvoll Blogs, die ich gerne lese, Radiosendungen zum Nachhören, die ich sonst immer verpasse und sowieso die praktischen Sachen (Emails, Onlinebanking, Rezepte, Fahrpläne). Nur – für diese Dinge brauche ich nicht täglich online sein. Einmal die Woche ein paar Stunden sind für mich genau die richtige Menge.
Leider weiß das meine Sucht noch nicht.( Ist es eine Sucht? Ich bin doch aber so glücklich, wenn ich offline bin.) Derzeit kann ich irgendwie nur entweder – oder. Entweder online, aber dann die ganze Zeit oder offline, aber das dann dafür mindestens tagelang komplett. Mir fehlt beim Netz der Mittelweg. Es muss doch irgendwie gehen, das blöde Netz nur für die Vorteile zu nutzen, und die Nachteile alle dezent fallen zu lassen!

Bis jetzt hat es mir geholfen, browserfreier zu werden und bestimmte Internetinhalte offline oder über geschlossenere „Plattformen“ zu nutzen. Konkret, meine Emails über die app am Tablet abrufen, Artikel nur noch über den (echt empfehlenswerten!) Offlinereader Readability lesen, Blogs per Email abonnieren. Die Gefahr des Weitersurfens über den Browser, entweder durch automatisches Taböffnen oder Links, wird vermindert und es fühlt sich auch nicht so wie Surfen an, wie Internetberieselung.
Was ich schon gut abgehakt hab, das sind Internetverpflichtungen. Das ist für mich alles, wo man sich aus irgendeinem Grund irgendwie verpflichtet fühlt, regelmäßig und über längere Zeit hinweg zu lesen oder teilzunehmen. Einen Blog oder Forum zu haben, Admin zu sein, einen Thread betreuen, ja sogar nur zu kommentieren oder lesen. Kann Spaß machen und bereichern, kann aber auch nerven. Für mich waren das früher besonders Foren. Der Blog hier wäre auch fast zur nervigen Verpflichtung geworden, aber zum Glück lernt man ja.
Eine andere Strategie, die ich parallel zu den Internetferien angewendet habe, war das Ersatzprogramm. Warum versinke ich überhaupt in die Internetberieselung, welche Seiten rufe ich auf? Befriedigt mich das tatsächlich, oder würde mich was anderes eigentlich glücklicher machen? Zwangsläufig braucht man natürlich während der Internetferien ein Ersatzprogramm, man will ja nicht auf Ewig die Wohnung putzen. Unterhaltung, Entspannung, Sozialkontakte, Wissen findet man auch hier: Büchereien, Kabarett und Theater, Spieleabende, Freunde treffen, Musik hören, selber Musik machen (statt Youtube, hm?), Vorträge und Kurse besuchen, Radio und Zeitung, sich was von anderen Leuten zeigen oder erklären lassen. Und statt Katzengifs anzuschauen kann man auch Haustiere von Freunden oder Tierheimbewohner intensiv anschmusen. Statt Internetzeitung zu lesen hör ich selber eigentlich lieber die Radionachrichten auf Ö1. Die reichen mir wirklich. Alles kurz und knackig und passieren tut eh immer nur negativer Müll. Das reicht auch 5min. Wenn ich ganz autoaggressiv drauf bin, auch mal das Mittagsjournal. Mein persönliches Ersatzprogramm sind aber vor allem Bücher und Musik.

Und überhaupt.

Alle sind im Netz. Es ist selbstverständlich. Es kann ja auch tolle Sachen. Demokratisches Verbreiten von Wissen zum Beispiel. Aber was, wenn die tollen Sachen nur 10% vom Netz ausmachen? Aber was, wenn es uns zu 90% der Zeit nur im Weg steht?
Warum häng ich dann wieder drin, verdammt, nur weil das blöde Modem wieder da ist?

Ich muss mir auch immer wieder vor Augen halten, was meine Motivation dafür ist, das Internet nur noch sehr eingeschränkt zu nutzen.
Zum einen vermisse ich die Zeit, wo ich 16 war und das Internet ein kostbares Gut, das mit Minutentaktung zeitlich begrenzt war. Krrrchz dongidong und so. Ich hatte damals irgendwie alle für mich relevanten Vorteile des Internets, aber gleichzeitig einfach auch so viel Freizeit und Motivation für Hobbies. Zum anderen passt es gerade gut in meine jetzige Phase der Internetnutzung. Ich habe das Gefühl, die Zeit der großen Entdeckungen ist vorbei. Diese Zeit war für mich 2006-2009:  Kritik an Konsum/ Leistung/ Wachstum/etc., alternative Verhütungsmethoden/ Kosmetik/ Menstruationsprodukte/ Ernährung, Einfaches Leben, Minimalismus, Linux. Es war eine Zeit, wo jeder Besuch im Netz meinen Horizont erweitert hat und meine Synapsen fröhliche Funken sprühen ließ. Jetzt grade… Gelangweiltes Stirnfransen-in-die-Höh-Pusten. Alles schon gesehn, alles schon gehört. So fühlt sich das an, und dabei komm ich nur einfach nicht aus meiner Internetblase raus.
Aber muss ich das? Ich will gar nicht. Ich bin gesättigt. Ich bin ernüchtert. Ist vielleicht gar das gesamte Netz eine Blase?

Und du? Was sind deine Netzgedanken?

PS: Apfelmädchen denkt grad über Datenschutz nach und ob sie all die Onlinedienste überhaupt braucht.

Malkasten

Hoppla. Da war noch was. Schminksachen gehören ja auch zur Kosmetik…

Ich habs ja nicht so mit Schminken. In der Früh draufmalen und am Abend wieder runterkratzen, dazwischen höllisch aufpassen, dass nix verschmiert und trotzdem sieht man abends aus wie ein Panda auf Meth. Was ich in meiner Goth-Zeit bei dm und MAC an Geld gelassen hab geht eh auf keine Kuhhaut. (Wobei ich im Vergleich zu den heutigen Schülerinnen/Erstsemestrigen sicher nur einen winzigen Bruchteil an Geburtstagsgeld verprasst hab.) Aber keine Eyeshadowbase (das war damals voll das neuartige Produkt! Himmel bin ich alt!) hat den abendlichen Methpandaeffekt verhindern können.
Ich schau mir ja immer furchbar gerne Makeupvideos auf Youtube an. Ich bestaune nicht nur das Können der Damen (und Herren), ich rechne auch mit, wie viel ihr Gesicht grade kostet und wie viele Produkte und Hilfsmittel (Pinsel etc.) sie brauchen (meist so 30-50 Produkte/Hilfsmittel für schlappe 500-800€). Meistens komme ich am Ende zum Schluss, dass mir persönlich die Dame in der Vorher-Einstellung bis hin zu den ersten 3 Produkten sympathischer ausgeschaut hat. Mit Ausnahme von extremen Makeups wie Goth oder Burlesque oder so, aber das seh ich auch viel mehr als Kunstwerk und weniger für Alltag.

Meine persönliche Einstellung zur Gesichtsbemalung ist also: Wozu?
Und das sieht man auch in meinen Produkten:

Und nicht mal täglich oder so. Eigentlich nicht mal wöchentlich. Monatlich? Man weiß es nicht.

Das im weißen Tiegel ist übrigens mein kleines Wunderwuzzi, die Babylove Brustwarzensalbe. Lippenpflege, Lipgloss, Ellbogenschutz, rissige Füße. Ich kenne viele, die sie auch zur Haarspitzenpflege verwenden. Meine Schwester hat sie sogar während der Stillzeit für ihre Brustwarzen verwendet (Fnafnaaa)!
(Weil die Metalltube von der Salbe unterwegs immer Löcher bekommt, hab ich sie umgefüllt, obwohl es immer so entzückend irritierte Blicke gegeben hat.)

Vielleicht könnte ich da auch mal was verschenken. Aber irgendwie ist das ein Bereich, der mir ziemlich wurscht ist.

Wie stehst du zum Schminken? Hast du auch ein Wunderwuzzi? Was sind deine Bereiche, die zwar ein Ausmisten vertragen könnten, es dir aber doch irgendwie wurscht ist?

materialfehler braucht auf (Kosmetik und Essen)

Hmm. Oktober vorbei… Es wird vielleicht Zeit für ein 3-Monats-Fazit!

Wie man hier nachlesen kann, ist es mir eigentlich unbegreiflich, wie ich es geschafft habe, so viel Kosmetikzeug anzuhäufen. Andererseits habe ich ja letzte Woche mein Leid zum Thema Vorräte geklagt.

Nach 3 Monaten optisch – 40%. Da geht doch was!

Ich wollte mich ja ein bisschen erziehen und mich zwingen, alles schön brav aufzubrauchen und nicht wieder alles verkaufen und verschenken, aber das hat nicht ganz geklappt. Es gibt doch Bereiche, wo stures Aufbrauchen einfach nicht sinnvoll ist:

* Haarbalsam. Meine Haare haben a) ein Überpflegungsproblem und b) enorm an Länge verloren, wodurch sogar in ihrer Leichtigkeit passende Spülungen obsolet wurden. Das sind vom oberen Bild 9 Flaschen, die verkauft und verschenkt wurden.

* Rohstoffe. Die halten ja auch nicht ewig und ich hab feststellen müssen, dass ich sowieso nur Seife siede (was max. jedes Jahr notwendig ist), Deocreme herstelle (dito) und ein gekauftes günstiges Feuchtigkeitsserum mit meinem liebsten Niacinamid pimpe. Da reicht zeitnahes Besorgen – es sind noch ein paar Flascherln und Pulverln übrig, die ich an die Pantscherin bringen muss, bevor sie gammlig werden.

* Haarseife. Die Tatsache, dass Seife durch Lagerung milder wird, beißt sich mit meinem Überpflegungsproblem. Zum Händewaschen sind die Seifen aber viel zu schade (viele teure Bioöle) bzw. für den Körper zu wenig pflegend, also hab ich sie lieber gegen Rohstoffkosten an Bekannte verkauft.

Jetzt bin ich immerhin auf einer Basis, wo ich wirklich (fast) alles selbst aufbrauchen kann.

Und ich hab jetzt hoffentlich endlich mal draus gelernt. Auch beim Futter. Da hab ich jetzt leider keine Vorher/Nachher-Bilder für euch, aber ich habe mittlerweile die

  • 6 Nudelsorten auf 2 (Normalo-Spaghetti und Vollkorn-Penne) 
  • 3 Mehlsorten auf 1 (Vollkorndinkelmehl)
  • 4 Zuckersachen auf 2 (brauner Zucker und Ahornsirup) usw. 

reduzieren können.
Ironischerweise ist meine Lust auf Kochen direkt proportional mit dem leerer Werden der Küche gestiegen haha! Ich habe mittlerweile sogar nach über 7 Jahren unregelmäßigen Bezugs meine Gemüsekiste (die im Link ist die von der Luni) gekündigt, weil mir das Konzept leider doch zu viel ist und mir aus Überforderung immer wieder was gammlig geworden ist (hab ja eh 2 Biomärkte ums Eck).
Ich bin guter Dinge, dass ichs jetzt geschnallt hab und auch in diesem Bereich endlich zur Ruhe komme.

Mein Aufbrauchziel für Kosmetik sieht übrigens so aus:

1-2 Schampoos, 1 Gesichtsreiniger, 1 Gesichtscreme (abgebildet sind die drei „Zutaten“), 1 Deo(creme), 1 Körperbutter, Zahnpasta, Haarseife, Körper/Handseife. Ein kleiner Seifenvorrat und ein paar Rohstoffreste sind ja unumgänglich, aber das im Bild wäre also insgesamt das Zeug, was ich auch jetzt tatsächlich verwende.

Sollte daher eigentlich automatisch zu erreichen sein. Ich finds ja immer noch absurd, dass ich so eine Sammlung produziert hab, wo ich doch eigentlich so wirklich keine Kosmetik-Tante bin.

Zum Glück sind Kosmetik und Essen die einzigen Bereiche, wo sich bei mir was unerwünscht ansammelt. Welche sind das bei dir?