Kleiderschrank! Weiter gehts!

Jaaaaaaaa, ich mach ja schon weiter.

Frau DingDong und das Apfelmädchen haben mich ärmelzupfend weichgekrigt. 
Hier zum wieder Warmwerden der Titelpost zur Kleiderschrankreihe mit Inhaltsverzeichnis.

Ich schau, dass ichs hinkrieg, jeden Mittwoch zu posten.
Als erstes schieß ich euch noch den letzten Farbtypenbeitrag und einen über die „Obsttypen“ nach, die warten schon so arm seit Monaten in den Entwürfen und vor allem die Obsttypen sind ein super Einstieg zu den Archetypen danach. Die werd ich in kleinere Happen aufteilen, nicht nur weil ich Frau Dingdong mit zu viel Geschnatter Ideen auf einmal ein bissi überfordert hab, sondern weil es auch für mich der Kompromiss ist, der dieses Projekt neben dem Uniabschlussstress möglich macht. Die Archetypen sind leider nicht grade verbreitet im Netz, da muss ich viel selber erklären. Ich hoffe, das gelingt mir. Stell mir also wie immer auch alle Fragen die du hast!
Wenn du einen Anstupser in die richtige Richtung brauchst (wie: „du wirkst wie Typ x oder y, teste die beiden mal“), aber dein Foto nicht öffentlich zeigen willst, gibts jetzt auch ein Kontaktformular 🙂 (aber schreib bitte in den Kommentaren, dass ich Post hab, sonst überseh ich das).

Also dann, bis nächsten Mittwoch! 😀

Zweitausendfünfzehn

Das Jahr ist jung (so jung, dass es übermütig ist. 20 Grad letztens, echt jetzt?), aber diese Gedanken heute sind älter – über die Feiertage konnte, gedankenverloren in das Schneegestöber starrend und die Finger am Milchtee wärmend, über das nachgedacht werden, was schon seit einiger Zeit in einem arbeitet.

Aus überschäumendem Enthusiasmus ist schleichend Pflicht geworden. Schlechtes Gewissen, wenn man gegen das ungeschriebene (achwas, ungeschrieben. Überall brüllt es einem entgegen!) Bloggergesetz der 1-3x Wöchentlichkeit verstößt. Der Druck, immer interessanten Content auf der Zunge (der Tastatur) zu haben. Die spontane Schnapsidee mit dem Adventskalenderschnelldurchlauf wurde echt zum Klotz am Bein – die Reihe bleibt daher bewusst unvollständig.

Wer jetzt denkt, das sei der Auftakt zu einem Abschiedsposting, irrt, wer vielleicht gar ein Tränchen drücken möchte, rührt (schließlich sind wir ja noch ein Miniblog, der quasi noch in die Windeln kackt). Aber so schlimm ist es dann auch wieder nicht.
Uns ist nur bewusst geworden, dass Bloggen zwar sehr nett ist, aber nicht zu unseren zentralen Hobbies gehört.

Unser People-Pleasing und auch unsere Wunschvorstellungen waren uns ein bisschen im Weg, aber nun können wir (mit trotzdem noch ein bisschen Bauchweh) unser Blog-Motto für 2015 announcen:

Musenkuss

Wir möchten es wieder ruhiger angehen lassen. Wir sind Minimalistinnen und wir möchten uns auf das Wesentliche konzentrieren, anstatt zig Hobbies nebeneinander so halbert nachzugehen. Auch wenn das Bloggen nicht mehr zentral ist, den Blog einstampfen möchten wir deswegen auch nicht gleich.
Deswegen möchten wir, ohne selbstgemachten Druck, nur noch dann schreiben, wenn uns grade die Muse küsst. Weil man nicht gleichzeitig bloggen, klettern, singen, renovieren, lesen, garteln, heiraten, tratschen kann.

Das ist für uns gar keine so einfache Entscheidung, grade jetzt wo wir immer wieder neue Leser dazubekommen (vor allem, weil wir in anderen Blogs verlinkt werden, zum Beispiel von Apfelmädchen/sadfsh und Frau Dingdong, wir freuen uns immer furchtbar wie die kleine Schnitzerln und fühlen uns so geehrt und stolz!). Und doch immer noch so grasgrün hinter den Blogger-Lauschern sind.

Aber wollen wir den Leistungsdruck und den Wachstumswahn, der uns da draußen schon so am Arsch geht, wirklich hier in den Blog lassen? Wie lässt sich Bloggen mit unserem Wunsch nach weniger Bildschirm vereinbaren? Kann man unserer kleinen, aber feinen Leserschar es zumuten, wenn nur noch monatlich oder so was kommt? Oder läuft ihr uns dann alle davon? 🙁 Miep!

Wie denkt denn ihr drüber? Als Leser, als Blogger?